Ein eigenes Ferienhaus, für viele ein Traum. Für uns ist er Wirklichkeit geworden. Von einer beiläufigen Bemerkung auf dem Heimweg nach dem Wintersport bis hin zum eigenen Schlüssel zu einem schönen Platz in Kärnten. Manchmal kann eine Bemerkung relativ schnell Wirklichkeit werden.

Seit unserer Studienzeit sind wir zum Wintersport gefahren. Regelmäßig sind wir nach Österreich gefahren. Mit einer Gruppe von Freunden im Januar. Und wieder mit Ordina, der Firma, in der Frank arbeitete. Am letzten Wochenende der Saison, Ende April, nach Kaprun. Oben konnte man noch Ski fahren, unten konnte man bei 20 Grad in kurzen Hosen laufen. Der Königinnentag mit Orangenbitter machte das Wochenende komplett. Ich denke immer noch manchmal daran, wenn wir an der Abholstelle vorbeifahren.

Dort auf dem Berg bei Kaprun kam auch der Punkt, an dem ich mich auf halber Piste definitiv nicht mehr getraut habe und die Skier abgeworfen habe. Mit den Skischuhen die Piste runterlaufen, das kann ich euch wirklich nicht empfehlen. Wie fertig ich damit war! Die einfachste blaue Piste in Kaprun, wie oft war ich die schon gefahren und hatte es immer noch nicht geschafft. Ich wurde mutlos. Nie, nie wieder würde ich Skifahren gehen. Zum Glück wohnen wir in den Niederlanden und dort gibt es keine Berge, also brauche ich das auch gar nicht. Ich habe keine Höhenangst, sondern Angst vor der Tiefe. Sobald ich die Piste hinunterschaue, erstarre ich. Ich weiß nicht mehr, wie ich meine Kurven am besten mache, an welchem Punkt ich die Kurve einleiten muss und dass ich einen Schwung halten muss, um besser zu drehen. Und dann die Kommentare von allen, die gut Skifahren können, es ist nicht so schwer, nur dies und das….. Wenn man sich einmal in den Kopf gesetzt hat, dass man es nicht kann, dann kann man es auch nicht mehr.

Blick nach oben
Und trotzdem haben wir jetzt ein Haus in Österreich, direkt an der Skipiste. Das hat damit zu tun, dass ich mich nicht mehr freiwillig auf die Skier oder das Snowboard stelle. Ich liebe die Wintersportumgebung! Der blaue Himmel, der weiße Schnee, die Ruhe, nur das Lachen der Menschen. Das Geräusch des Skilifts, der an der Stange entlangfährt (kennen Sie dieses Geräusch?! Sehr spezifisch!). Die frische Luft, dem Alltag entfliehen. Aber dafür muss ich nicht unbedingt auf Skiern stehen. Mit dem Haus haben wir also eine wunderbare Lösung, ich bin zu Hause und der Rest geht snowboarden. Alle sind glücklich.


0 reacties

Geef een reactie

Avatar plaatshouder

Het e-mailadres wordt niet gepubliceerd. Vereiste velden zijn gemarkeerd met *

nl_NL_formalNederlands (Formeel)
Powered by TranslatePress