Letzte Woche hatte ich einen Grund, alle Fotos vom Bau des Hauses noch einmal durchzublättern. Wie schnell das ging! Vom Besuch der zweiten Hausmesse in Utrecht 2019, dem ersten Blick auf die Wiese, der Kaufentscheidung, dem Bau während des Covid19 mit all den damals geltenden Einschränkungen. Die Fertigstellung des Hauses, als alle Grenzen noch sehr eng waren und wir mit einem dicken Ordner mit vielen Stempeln über die Grenze gingen. All die Entscheidungen, die wir über die Farbe des Hauses, die Steine der Terrasse, den Garten, die Auswahl der Bäder getroffen haben. Es hat großen Spaß gemacht, die Fotos noch einmal durchzublättern und zu sehen, wie sich das Stück Wiese in eine Reihe von acht Ferienhäusern verwandelt hat, von denen später noch drei weitere gebaut wurden.
Das Gewirr von Kabeln.
Wir haben schon viele tolle Momente während des Baus und der Fertigstellung miterlebt. Da es Koronazeit war und alle Grenzen geschlossen waren, musste man sich gewaltig anstrengen, um die Grenze passieren zu dürfen. In dem Moment, als alle Häuser gleichzeitig übergeben wurden, waren wir mit allen Besitzern anwesend. Und das war sicher, denn jeder wurde geprüft, sonst konnte man die Grenze nicht passieren. Alle haben kleine Arbeiten erledigt, dekoriert, gemeinsam entschieden, wie der Garten aussehen soll, sich gegenseitig geholfen. Mit Tipps, mit einer zusätzlichen Hand, mit geteilter Empörung über bestimmte Entwicklungen. Wir haben gemeinsam Meilensteine gefeiert und wir haben immer noch viel Kontakt und sind füreinander da, wenn man uns braucht. Wenn wir in Österreich sind, gehen wir immer herum, um zu sehen, wer da ist und ob bei den Nachbarn noch alles in Ordnung ist. Und die Nachbarn machen das auch bei uns, wenn sie da sind. Das macht das Haus für uns zu etwas ganz Besonderem. Das Miteinander, die Geselligkeit, wenn andere Nachbarn da sind, die wir kennen. Natürlich kommt ab und zu etwas dazwischen und der Gruppenappell bricht aus, aber das gehört dazu.
Was macht einen Urlaubsort für Sie zu etwas Besonderem?
0 reacties